Vier einfache Schritte zur Wahl der richtigen Projektionswand
Auswahl der richtigen Projektionswand Schritt für Schritt
Projecta bietet viele Arten von Projektionswänden mit verschiedenen Seitenverhältnissen und verschiedenen Projektionstüchern. Auch wenn wir immer zur Verfügung stehen, um Ihnen zu helfen, wenn Sie eine Projektionswand für Ihre Installation benötigen, finden Sie hier einige einfache Schritte, die Ihnen bei der Navigation durch unser umfassendes Sortiment helfen.
1. Raumgröße > Größe der Projektionswand
Sehen Sie sich die Dimensionen des Raums gut an, um die Größe der Projektionswand zu bestimmen. Die Begrenzungen des Raums und die Position des Publikums bestimmen dies Größe der Projektionswand.
Passen Sie die Wand dem Publikum, und nicht dem Projektor an.
Die Höhe der Projektionswand sollte ungefähr einem Sechstel des Abstands der Wand von der letzten Sitzreihe entsprechen. Dies soll sicherstellen, dass jeder im Publikum den
Text lesen und die Details des projizierten Bildes sehen kann. Idealerweise sollte sich bei professionellen Anwendungen die erste Sitzreihe ungefähr das 1,5-fache der Bildschirmhöhe entfernt befinden. Bei Heimkinoanwendungen beträgt dieser Wert das Doppelte der Höhe. Der untere Rand der Wand sollte bei professionellen Anwendungen ungefähr 125 cm über dem Boden sein, um sicherzustellen, dass die Personen in der letzten Reihe das projizierte Bild gut sehen können. Bei Heimkinoinstallationen sollte der untere Rand zwischen 60 und 90 cm über dem Boden sein. Auch wenn Ihnen diese Grundregeln ein gutes Indiz für die ideale Größe geben, müssen Sie auch die Höhe der Decke berücksichtigen. Häufig begrenzt die Höhe der Decke die maximale Höhe der Projektionswand.
Für eine korrekte und ergonomische Positionierung der Projektionswand kann ein größerer schwarzer Rand über dem Sichtbereich erforderlich sein. Unser Schwarzer Vorlauf/Sichtwinkel Tool auf der Projecta-Website kann Ihnen bei dieser Berechnung helfen.
2. Anwendung > Seitenverhältnis
Das Seitenverhältnis des Projektors sollte dem der Projektionswand entsprechen, um sicherzustellen, dass das projizierte Bild zum schwarzen Rand um den Betrachtungsbereich passt. Diese schwarzen Ränder dienen der Steigerung des wahrgenommen Kontrasts des projizierten Bilds und als Rahmen für das Bild. Verbreitete Seitenverhältnisse sind:
4:3 (Videoformat) – Präsentationen: Dies war das übliche Fernseh- und Computerformat.
16:10 (Breitformat) – Präsentationen: Dies ist das aktuelle Computerformat und daher das logische Format für professionelle Präsentationsanwendungen.
16:9 (HDTV) – Filme: Dies ist das aktuelle Fernsehformat.
2.35:1 (Cinemascope) – Filme: Dies ist ein Seitenverhältnis, das dem Format der meisten DVDs am ehesten entspricht.
1:1 (Quadrat) – Overheadprojektion: Dies ist ein altes Format für Overheadprojektoren, das jedoch bei den heutigen Projektoren häufig fälschlicherweise verwendet wird.
Fordert Ihre Installation ein ganz anderes Format? Bitte teilen Sie es uns mit und wir erstellen eine Projektionswand mit genau Ihren Abmessungen.
3. Umgebung und Projektor > Projektionstuch
Die Auswahl des idealen Projektionstuchs basiert auf dem Inhalt des Projektors, der Position und Leistung des Projektors, dem Grad des Umgebungslichts und der Anwendung Diese Variablen müssen miteinander abgestimmt werden, um das optimale projizierte Bild zu erreichen. Das Projektionstuch ist bei weitem das wichtigste Element bei der Auswahl einer Projektionswand. Aus unserem großen Sortiment der Projektionstücher können Sie Projektionstücher mit einem höheren Reflektionsgrad auswählen, die für mehr Umgebungslicht und einen Projektor mit geringerer Lichtleistung geeignet sind (zum Beispiel: Pearlescent, High Power® und Datalux). Sie können auch ein Projektionstuch auswählen, das Ihrer Projektion tiefere Schwarzwerte liefert, oder für Fälle geeignet ist, in denen das projizierte Bild einen höheren Kontrast benötigt (zum Beispiel: High Contrast Cinema Vision und High Contrast). Für Rückprojektionsanwendungen haben wir ebenfalls mehrere Projektionstücher (zum Beispiel: Da-Tex®, Dual Vision und Ultra Wide Angle). Für stereoskopische passive 3D-Projektion empfehlen wir die Spezifizierung von 3D Virtual Grey (Aufprojektion) oder 3D Virtual Black® (Rückprojektion). Beide bieten eine Beibehaltung der Polarisation von 99%.
Für die anspruchsvollsten Installationen, bei denen ein hoher Detailgrad erforderlich ist, empfehlen wir die Verwendung eines gespannten Projektionstuchs. Ein gespanntes Projektionstuch ist perfekt flach und kann einen hohen Detailgrad anzeigen, wie er bei Medizin- oder Designanwendungen erforderlich ist. Wenn Sie eine Short-Throw- oder Ultra-Short-Throw-Linse verwenden, empfehlen wird die Verwendung eines gespannten Projektionstuchs, wegen des extremen Winkels, in dem das Licht das Projektionstuch erreicht. Die folgenden Projektionstücher sind als gespannte Tücher erhältlich: Matte White, Pearlescent, High Contrast Cinema Vision, High Contrast Cinema Vision Sound, Da-Tex®, Dual Vision, Ultra Wide Angle, 3D Virtual Grey und 3D Virtual Black®.
Nähere Informationen über alle unsere Projektionstücher finden Sie auf den entsprechenden Seiten auf der Projecta-Website.
4. Ihre Anforderungen > Die Art der Projektionswand, die Sie benötigen
Zuletzt müssen Sie eine Entscheidung über die Art der Projektionswand treffen, die für Ihre Installation erforderlich ist. Sie haben die Auswahl aus den folgenden Arten von Projektionswänden:
- In die Decke eingelassene, motorbetriebene Projektionswände
- An der Wand oder Decke montierte Projektionstücher
(Motorbetrieben oder manuell betätigt)
- Projektionswände mit festem Rahmen
- Stabile Rückprojektionswände
- Fast-Fold®-Projektionswände mit optionalem Vorhang
- Portable und Stativ-Projektionswände
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl der perfekten Projektionswand für Ihre Anwendung benötigen, können Sie sich jederzeit per Telefon +31 (0) 495 580 840, E-Mail sales@projecta.nl oder Live-Chat an uns wenden. Wir freuen uns, Ihre Fragen zu beantworten.

