Der Stellenwert eines guten Projektionstuches
Während es bei der technischen Entwicklung einer guten Projektionswand nur zum Teil um die Verwendung und die Installation geht, steht die Qualität des Projektionstuches auf jeden Fall immer an erster Stelle. Die Wahl des Projektionstuches entscheidet über die Fähigkeit der Projektionswand zur Darstellung und Wiedergabe der projizierten Bilder.
Drei Faktoren spielen bei der Wahl eines Projektionstuches eine wichtige Rolle: die Menge an Umgebungslicht, die Projektorleistung (Ausgangsleistung) und die Position des Projektors. Diese Variablen müssen miteinander in Einklang gebracht werden, sodass letztendlich eine optimale Bildwiedergabe erzielt wird.
Eigenschaften von Projektionstüchern.
Die Eigenschaften eines Projektionstuches werden mit den Begriffen Reflektionsfaktor und Sichtwinkel ausgedrückt.
Reflektionsfaktor
Der Reflektionsfaktor (Gain) ist ein Messwert für die Leistungsfähigkeit bei der Reflexion. Der Reflektionsfaktor (Gain) steht im Zusammenhang zu einem universellen Bezugswert: Magnesiumcarbonat (MgCO3). Statt Licht zu absorbieren, reflektiert MgCO3 das projizierte Licht vollständig gleichmäßig wieder. Die Tuchsorte Mattweiß mit einem gemessenen Reflektionsfaktor (Gain) von 1,0 gibt die standardmäßige Helligkeit für ein Projektionstuch an.
Sichtwinkel
Der Sichtwinkel bei der Tuchsorte gibt den größten Winkel an, in dem das projizierte Bild noch immer deutlich erkennbar ist. Die Helligkeit des Bildes nimmt ab, je stärker der Sichtwinkel in Bezug auf die Bildachse ansteigt. Der maximale Sichtwinkel ist der Punkt, an dem der Zuschauer weniger als 50 % der Lichtstärke des Bildes wahrnimmt. Diese Grenze wird als allgemein gültige Norm für die Bildqualität verwendet.
Das Projektionstuch ist das wichtigste Element.
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